Haben Sie jemals von einem großen Haus mit vielen Zimmern geträumt? Dann haben Sie sicher Ihr ganzes Leben lang irgendwo in einem Plattenbau oder einem Mehrfamilienhaus gewohnt, denn wenn Sie tatsächlich so ein großes Haus hätten, würden Sie daran verrückt werden. Da braucht man schon mindestens eine Putzfrau, denn alleine schafft man das nicht, selbst wenn man wollte. Stellt euch nur einmal vor, wie viel Zeit ihr mit dem Putzen von ein oder zwei Zimmern in einer ganz gewöhnlichen 2+1-Wohnung verbringt, während ihr bei einer solchen Villa am Stadtrand, wo ihr mindestens 6+1 Zimmer habt, ordentlich ins Schwitzen kommt.
Es sei denn, ihr wollt, dass sich dort nach und nach Spinnweben bilden. Oder dass sich dort ein paar Mäuse einnisten. Auf jeden Fall ist es wichtig, sich ordentlich ins Zeug zu legen, wenn man ein großes Haus in Schuss halten will. Und dabei reden wir noch gar nicht vom Garten. Oft ist der Garten nämlich viel mehr Arbeit als das ganze Haus. Natürlich behauptet jeder, der Ihnen irgendwo auf dem Land ein hübsches Häuschen verkauft, dass der Garten sich quasi von selbst pflegt. Aber die Wahrheit ist: Sie werden bis ans Ende Ihres Lebens ständig hin und her rennen und sich ordentlich ins Zeug legen müssen.
Deshalb ist es besser, kleiner und gemütlicher zu wohnen
vertritt übrigens genau dieselbe Meinung. Das Wohnen auf kleinem Raum hat seine Vorteile. Im Gegensatz zu großen Häusern ist alles im Handumdrehen aufgeräumt. Und obendrein seid ihr euch alle irgendwie näher. Oft ist eine Familie, die sich zwei Zimmer teilt, viel glücklicher als eine, die in einem weitläufigen Anwesen lebt. Man braucht keine zehn Schlafzimmer, um sich wohlzufühlen. Ein Bett und ein Tisch, an dem der liebste Mensch auf dieser Welt sitzt, reichen völlig aus. Und genau darum geht es. In einem großen Haus geht das menschliche Lachen verloren. Große Säle beeindrucken, bringen die Menschen aber nicht näher zusammen, ganz im Gegenteil. Je größer die Wohnung, desto größer die Kluft zwischen den Familienmitgliedern.
Seid froh über eure kleinen Zimmer und den Platzmangel
Manchmal ist das besser, als sich den Kopf darüber zu zerbrechen, wie man große Räume füllen kann, damit man sich dort nicht so unpersönlich und verloren fühlt.
